Samstag, 30. Juni 2018

Deine Seele, der kleine Abenteurer


Deine Seele, der kleine Abenteurer
*Oder wie unsere Lebenslandkarte geschrieben wird*


Nennen wir mal Deinen inneren kleinen Abenteurer Andreas… aber im Grunde trägt er Deinen Namen….

Andreas kommt auf die Welt und wird in sein Elternhaus geboren. Er bekommt die ganze Liebe, die er als Baby braucht. Sie kümmern sich rührend um ihn. Sie passen auf, das er nur das zu Essen bekommt, was er auch verträgt. Andreas mag seine Eltern sehr und hat sie sehr lieb.
Nun wird Andreas 2 Jahre alt. Seine Entdeckerfreude erwacht und er beginnt sich hochzuziehen an den Schränken. Nichts ist vor ihm sicher. Er möchte ja seine Welt entdecken.

Mutter kommt um die Ecke, als er gerade eine Vase ins Auge gefasst hat. Nein, Andreas, die darfst du nicht herunter ziehen. Die Vase geht kaputt und Du könntest dich an den Scherben verletzen.
Andreas liebt seine Eltern und hält sich daran, weil die Mutter ihn auch vom Schrank fortzieht.
Andreas möchte einfach so in die Banane beißen ohne sie zu schälen.  Die Mutter sieht es, und sagt, nein Andreas, das geht so nicht. Die Schale ist nicht gut, die muss erst abgeschält werden. Sie übernimmt das für ihn und Andreas verspeist genüsslich die Banane.

Es ist später Nachmittag. Vater ist von der Arbeit zu Hause. Er hat ein paar Bilder von den Kollegen von der Feier mitgebacht und möchte eine Collage daraus machen. Die Schere liegt gleich daneben. Andreas greift nach der Schere, er möchte dem Vater gerne helfen. Nein, Andreas, die Schere ist nicht gut für dich. Du schneidest Dich damit und dann verletzt du Dich. Lasse die Schere liegen.
Andreas wir 4 Jahre alt und kommt in den Kindergarten. Der liegt 200 m vom Haus entfernt. Die Mutter bringt ihn jeden Morgen hin und holt ihn wieder am Mittag ab. Andreas fühlt sich aber schon groß und möchte die kleine Straße alleine schon mal überqueren. Nein, ruft die Mutter. Das kannst Du nicht. Sieh die Autos, die überfahren Dich.

Andreas wir 6 Jahre alt und kommt in die Schule. Andreas denkt im Unterricht schon an den Ausflug an den See, es ist Sommer.  Der Lehrer ermahnt ihn und sagt, nein Andreas du kannst jetzt keinen See malen, du sollst schreiben lernen. Nur wenn Du gut schreiben und rechnen kannst, wird mal was aus Dir.

Andreas wir älter und seine Eltern  schenken ihm eine selbst gezeichnete Landkarte von der Welt. Da ist alles eingezeichnet, was sie meinen, könnte für Andreas interessant sein zu entdecken.
Andreas nimmt die Landkarte gerne entgegen. Und als er 25 Jahre alt ist, beginnt er die Welt zu entdecken. ER hält sich brav an die Landkarte der Eltern. Da sind alle Gefahrenquellen als Warnung eingezeichnet. Alle Sümpfe, alle Sturmgebiete usw.  Er hat gut gelernt in der Schule, hat einen gut bezahlten Job gefunden, der ihm jetzt ermöglicht mit einem kleinen Schiff die Welt zu erkunden. ER ist endlich sein eigener Kapitän.




Doch er hält sich brav an die Landkarte der Eltern. Und eines Tages legt er in einer schönen Hafenstadt an, friedlich ist es dort und es herrscht Ruhe in der geschützten Bucht. Seine Eltern hatten ihm diese kleine Insel ja auf seiner Landkarte eingezeichnet und als gefahrlos gekennzeichnet.
Die Insel ist auch schön und sie gefällt ihm sehr. Er geht in den kleinen Dorfbücherladen und stöbert durch die Regale, um noch mehr zu der Insel zu erfahren.

Dort entdeckt er andere Landkarten und Geschichten von Abenteurern und wie diese Insel irgendwann einmal entdeckt wurde.

Er ist neugierig geworden. Dabei liest er aber auch, das der Entdecker der Insel von weit her kam, eigentlich gar nicht wusste wo er war.  Er war in einen Sturm geraten und vom Kurs abgekommen. Eigentlich wollte der Entdecker ein viel größeres Land finden. Doch er strandete auf dieser schönen Inseln und blieb dort für einige Jahre, bevor er wieder in seine Heimat zurück segelte.

Und auf einmal macht es „Klick“ bei Andreas. Moment mal, der Entdecker hätte diese Insel nicht entdeckt, wäre er nicht durch den Sturm von der Route abgekommen. Nur dadurch, dass er sich nun nur noch auf seinen Kompass verlassen konnte, keine brauchbare Landkarte mit vorgegebenen Zielen hatte, konnte er diese schöne Insel entdecken.

Andreas geht auf sein Schiff zurück, holt die Landkarte der Eltern heraus und legt die in dem Buchladen gefundene Landkarte daneben.

Wow, da ist ja auf der Landkarte auch dem Laden viel mehr eingezeichnet, als auf seiner Landkarte von den Eltern.

Er sieht aber auch beim Vergleich der Landkarten, dass einige Gebiete auf der Landkarte aus dem Buchladen auf der Landkarte von den Eltern mit einem Kreuz gekennzeichnet sind und als Gefahr eingezeichnet worden ist. Er sollte doch diese Gebiete immer meiden.
Er kämpft mit sich. Da ist die Neugier, neue Gebiete zu entdecken in ihm geweckt, doch gleichzeitig spürt er auch die Angst, vor den unbekannten Gebieten, haben seine Eltern doch vor den Gefahren, den Strömungen, den Stürmen immer gewarnt.

Er hat auch immer seine Eltern von jedem erreichten Ort angerufen und ihnen bestätigt, das er gut angekommen ist und das Ziele sehr schön ist.
Doch eines Tages siegt in ihm die Neugier. Er wählt aus der Landkarte ein Ziel aus, was die Eltern als gefährlich gekennzeichnet haben. Da will ich hin. Der Entdecker hat diese schöne Insel hier ja auch nur gefunden, weil er sich dem Sturm gestellt hat, von der vorgegebenen Route abgekommen ist, und hat dann diese schöne Insel zu finden. Warum sollte er es denn nicht auch so machen, wie der Entdecker. Einfach mal neue Ziele anstreben, aber auch wenn es mit Gefahren zusammen hängt, die er bestehen muss.

Er ruft seine Eltern an und sagt ihnen, er habe auf einer Landkarte im Dorfladen eine andere Landkarte gefunden mit noch unbekannten Zielen und er möchte jetzt mal ein Ziel ansteuern von dieser Landkarte.

Die Eltern sind erschrocken und bekommen Angst. Tu das nicht, wir haben dich doch immer gewarnt vor diesen Gebieten. Ja, der Vater schreit ihn sogar an… Wenn du das Tust, dann wirst Du im Sturm untergehen. Das wirst du nicht überleben.


Doch seine Neugier siegt. Er legt die Landkarte der Eltern in den Schrank und nimmt sich die Landkarte aus dem Dorfladen und seinen Kompass. Er errechnet sich seine Route und fährt los.
Plötzlich wird der Himmel dunkel und dicke Wolken ziehen auf. Die Wellen werden immer höher, er kann kaum noch sein Ruder festhalten. Oh, Gott, hätte ich doch bloß auf meine Eltern gehört.
Doch dafür ist es nun zu spät. Er ist mitten im Sturmgebiet. Die Wellen peitschen an der Bordwand empor. Er muß sich richtig anstrengen auf dem Kurs zu bleiben. Doch er will sein Ziel erreichen.
Nach seinem Kampf gegen Sturm und Wellen, es ist ihm ein paarmal sehr übel geworden, lichten sich die Wolken. Die Sonne kommt hervor und er sieht vor sich „Land in Sicht“.
Er möchte nur noch an Land, um sich von der Sturmfahrt zu erholen. Zielstrebig fährt er auf das Ufer zu und legt an.


Und was passiert?

Er wird sehr freundlich von den Menschen begrüßt. Man kümmert sich um ihn, repariert seine kleinen Schäden am Schiff, lädt ihn in die Familien ein. Der Vater der Familie ist ein alter Seebär, der um die ganze Welt gesegelt ist.



Und er hört viele Geschichten von schönen Ländern, netten Menschen, aber auch von überstandenen Gefahren. Diese Familie hat eine hübsche Tochter. Genau in seinem Alter. Und diese Tochter möchte nun wie ihr Vater die Welt erkunden. Der Vater macht ihr Mut, auf Abenteuerreise zu gehen. Warnt sie zwar vor den Gefahren aber gibt ihr viele Tipps, wie sie mit solchen Gefahren zurechtkommt.
Und Andres verliebt sich in deren Tochter und sie in ihn. Und beide legen noch im nächsten Monat ab. Sie bekommen von dem Vater der Tochter noch einige Schwimmwesten, ein Rettungsboot, ein Funkgerät um notfalls Hilfe anzufordern und einen Sextanten der viel genauer ist, als sein Kompass.
Beide zusammen erkunden viele Schöne Länder und Gebiete. Überstehen viele Gefahren aber freuen sich endlich, der eigene Kapitän zu sein.

Sei der eigene Kapitän auf Deinem Schiff des Lebens. Du bestimmst die Route, ich zeige dir auf, was auf dich wartet und wie Du Dein Ziel erreichen kannst. Doch die Gefahren musst du selber überstehen. Doch am Ende wartet auch viel Freude, viel Kraft in Dir und ganz viele neue Eindrücke, die Du entdeckst. Und mit jeder überstandenen Gefahr wächst Dein Wissen, Gefahren rechtzeitiger zu erkennen, ihnen auszuweichen und dennoch Dein Ziel am Ende zu erreichen.

Ich hoffe, ihr habt die kleine Geschichte verstanden. Es geht um die Lebenslandkarte, die wir aus der Kindheit mitbringen und irgendwann einmal weg werfen müssen, um neue noch schönere Ziele zu entdecken.

Ich bin gerne als Berater für Euch da, doch ich schreibe Euch nicht vor, was ihr wann tun und lassen müßt.

Du bist der Kapitän auf deinem Schiff des Lebens. Du bestimmt die Route. Ich zeige Dir die Wege.
Auf ins Abenteuer Deines Lebens. Ich bin immer am anderen Ende deines Funkgerätes zu erreichen, wenn Du mal einen Rat brauchst.

Alles liebe Eure Questico Premiumberaterin Rosemarie Vahle





 Gemeinsam finden wir lösungsorientiert Wege und Lösungen. Wir können gemeinsam Wege ergründen. Du triffst die Entscheidung, welchen Weg Du gehen möchtest oder kannst.


Rufen Sie mich bitte bei Questico, dem Portal für liebevolle, kompetente Lebensberatung an: http://www.questico.de/Rosemarie-Vahle.html






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