Glaubenssätze und wie sie uns im heutigen Leben immer noch beeinflussen
können
Das erste Umfeld, von dem wir geprägt werden, wenn wir diese
Welt als Baby betreten, ist das Elternhaus. Später kommen, dann Nachbarn,
Schule, Kindergarten, Freude etc. hinzu.
Die wichtigste Rolle spielt dabei das Umfeld, in dem das
Kind aufwächst. Eltern und Großeltern, also alle die unmittelbar oder mittelbar
an der Erziehung beteiligt sind, vermitteln bestimmte Verhaltensweisen- tue das
so und So und nicht anders.
So lernen wir unsere Entscheidungen zu treffen. Das alles
setzt sich wie eine Betriebsebene in unserem Persönlichkeitscomputer fest. Ja,
ich beschreibe es bewusst so, wie ein Computer, denn der tut auch nur das, wozu
er programmiert wurde.
Woher weht eigentlich der Wind, nach dem ich mich richte?
In der Entwicklungspsychologie nennt man das die Entstehung
des Selbstbildes. Wie wir uns selber sehen.
Dieses Selbstbild läßt uns automatisch denken und handeln gemäß
dieses verinnerlichten Selbstbildes (Betriebsebene).
Doch auch wie beim PC kommt irgendwann mal eine Zeit, wo wir
mit dieser Betriebsebene immer wieder ins Stocken geraten.
Nimm als Beispiel einmal, einem Kind wurde beigebracht immer
zu gehorchen, weil es sonst in das Kinderzimmer abgeschoben wird.
Es hat sich der Glaubenssatz entwickelt: „ Wenn du brav bist
und tust, was der andere sagt, dann wirst du nicht abgelehnt. Und da Ablehnung vermieden
werden soll, wird eben gehorcht.
Dann wird dieser Mensch sich im Erwachsenenleben nicht
wehren, selbst wenn z.B. ein Arbeitgeber Unmögliches verlangt, weil eben diese
Angst vor Ablehnung dafür sorgt.
Doch dieser Mensch leidet darunter innerlich, sich nicht selber
frei entfalten zu können.
Wie oft höre ich in meiner Beratung und zwar egal ob von
einer Frau oder von einem Mann in Bezug auf das Verhalten der oder des
Partners: „ der oder die kann sich einfach nicht gegen die Mutter, seine Frau,
seine Kinder oder den Arbeitgeber durchsetzen. Der oder die hat keinen A…..in
der Hose. Wann kann der oder die das denn endlich mal?
Diese Frage kann ich dann nicht medial so einfach
beantworten, weil ich dann immer wieder den Versuch sehe, bei dieser Person,
aus den eigenen Mustern raus zukommen, aber immer wieder in die alten Muster
fällt.
Der Betroffene müßte erkennen, dass er alten Denkmustern
folgt, die verändert gehören. Und das erfordert eine Sicht auf das eigene
Verhalten aus einer Metaposition heraus, ähnlich einer Vogelperspektive, also
sich selber von außen betrachten, um dann die Veränderungen zu erkennen, die
nötig sind, weil er sie ja eigentlich selber braucht und selbst unter seinem
Verhalten leidet.
Somit ist es auch wichtig in Partnerschaftskrisen den
eigenen Anteil realistisch daran zu erkennen. Denn eine Aktion erzeugt eine Reaktion
und umgekehrt.
Ich helfe gerne dabei, die Muster zu erkennen. Dazu verwende
ich das Gespräch (gerne auch NLP orientiert), eine spezielle Form der Kartendeutung
oder die Astrologie.
Gemeinsam finden wir lösungsorientiert
Wege und Lösungen. Wir können gemeinsam Wege ergründen. Du triffst die
Entscheidung, welchen Weg Du gehen möchtest oder kannst.



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